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Sie gehören zu den "Stars" der Ausstellung "Der Sturm"
im Von der Heydt-Museum,
"Die Blauen Fohlen" von Franz Marc

Volles Haus
bei Preview

Am 10. April 2012 lud das Von der Heydt-Museum die Mitglieder des Kunst- und Museumsvereins zur exklusiven Preview anlässlich der Ausstellung "Der Sturm - Zentrum der Avantgarde" ein. Loretta Baum- Ischebeck und weitere Vorstands- mitglieder begrüßten mit Museums- direktor Dr. Gerhard Finckh die Gäste. Finckh stellte in seiner Präsentation die außerordentliche Bedeutung dieser Ausstellung heraus, auch den Bezug zur Stadt Wuppertal.

Freiwilliges Soziales Jahr

Der Verein bietet einen Platz im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur auf der Basis einer Vereinbarung zwischen der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. und dem Kunst- und Museumsverein Wuppertal. Interessieren Sie sich dafür?
Infos gibt es hier
und hier www.fsjkultur.de
Assja Schäfer hat  ihr FreiwillIges Soziales Jahr beim KMV absolviert. Sie schreibt darüber:
 
"Als ich letztes Jahr die allgemeine Hochschulreife erlangt­hatte, wollte ich­die für mich noch notwendige Orientierungszeit sinnvoll nutzen. Daher beschloss ich, mich zunächst für ein FSJ Kultur­im Von der Heydt-Museum, das mich zuvor mit seiner Monet- Ausstellung beeindruckt hatte, zu bewerben... und tatsächlich, ich sollte die Auserwählte sein.
 
Ab dem 1. September bekam ich also zum ersten Mal in meinem Leben einen Einblick in die Arbeitswelt. Ich sollte hauptsächlich in der Museumspädagogik tätig sein, musste also darauf achten, dass das Atelier nicht langsam aber sicher dem Chaos verfiel und die kleinen Museumsbesucher immer genügend Material zum Malen und Basteln hatten. Doch ich wurde nicht nur mit den Jüngsten konfrontiert, sondern durfte auch im Büro oder im Shop bei den Großen mithelfen. Ein Hoch auf die taffen, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und ein Dankeschön an den Kunst- und Museumsverein und das Von der Heydt-Museum für die neuen Erfahrungen, die tollen Ausstellungen und die Acrylfarbflecken auf der Hose."
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KMV alleiniger Förderer

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Ausstellung Karl Röhrig

Karl Röhrig ist bis heute einer der unbekannten Bildhauer Deutschlands. Zugleich ist er einer der bedeutendsten Bildhauer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Holzskulpturen &dbquo;Autofahrt" und &dbquo;Sonntagsspaziergang", die 1932 entstanden, sind nicht nur komisch anzusehen, sondern an Sarkasmus kaum zu überbieten. Röhrig gelingt es hier, der &dbquo;verspießerten" Gesellschaft und der verlogenen Moral seiner Zeit einen Spiegel vorzuhalten. Mit dieser Pointierung erweist er sich Künstlern wie George Grosz oder Otto Dix als ebenbürtig. Mit seinen kleinen Skulpturen schuf er einen neuen Typus, der das &dbquo;environment", wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in der amerikanischen Kunst in Lebensgröße überaus bedrückend auf den Plan trat, antizipierte.
 
Die Ausstellung wurde mit Mitteln des Kunst- und Museumsvereins ermöglicht. Dr. Schmidt- Hermesdorf brachte anlässlich seiner Eröffnungsrede seine Freude darüber zum Ausdruck und beglückwünschte Dr. Gerhard Finckh, dass es ihm gelungen ist, mit der Ausstellung die herausragende Bedeutung Karl Röhrigs zu würdigen.

im Von der Heydt-Museum

Der in Wuppertal lebende Künstler
Tony Cragg hat dem KMV sein bisheriges druckgrafisches Werk
als Schenkung überlassen. Die Zeichnungen und Radierungen
geben einen interessanten Überblick über das Schaffen dieses bedeuten- den,  international anerkannten Künstlers.

Schenkung von
Tony Cragg

Wuppertaler Denkmalpflege

Der Kunst- und Museumsverein fördert bildende Kunst, Kultur allgemein und die Denkmalpflege. So steht es in der Satzung des Vereins. Als der Wuppertaler Hans-Joachim Camphausen auf der Suche nach Unterstützung für die von ihm initiierten
Denkmalrestaurierungen war, musste er den KMV nicht lange überzeugen. "Der Verein steht in der Tradition engagierter Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger", erläutert der Vorstandsprecher Dr. Joachim Schmidt-Hermesdorf und führt weiter aus: "Dieses Engagement ist heutzutage in Zeiten leerer öffentlicher Kassen besonders wichtig."
 
Zu den wiederhergestellten Werken gehören der Ritter Arnold mit den Figuren Wahrheit und Gerechtigkeit sowie das Armen- pflegedenkmal.
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Der KMV unterstützt die


Aktivitäten in der Wupperstadt

Zur Zeit laufen die rekonstruktiven Arbeiten am Gerechtigkeitsbrunnen in Elberfeld auf dem Platz der
Republik. Die Einweihung ist voraussichtlich im Sommer.
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KMV leiht Stadt Wuppertal
"Große sitzende Gewandfigur"

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1957 besichtigte Henry Moore das neue Stadtbad am Johannisberg, dessen Spitzname &dbquo;Schwimmoper" sich bald durchsetzen sollte. Moore schlug zur Aufstellung eine bereits entworfene, noch nicht ausgeführte, sitzende Frauengestalt in Bronze vor, die er in Frankreichs ältester Kunstgießerei, Susse Fondeur, gießen ließ.
 
1958 traf die Figur &dbquo;Draped Seated Woman" in Wuppertal ein, wurde im Sommer 1959 zunächst zur documenta II nach Kassel ausgeliehen, bevor sie im Herbst an ihrem Standort Johannisberg der Öffentlichkeit übergeben wurde. Allerdings stieß die figurative Frauengestalt mit den flächigen, abstrahierten Gesichtszügen, ihrer Ausstrahlung großer Kraft, Spannung und Energie, auf öffentliche Ablehnung und Spott.

1963 schenkten die Stadtwerke die Figur dem Kunst- und Museumsverein mit der Auflage, einen geeigneten Standort zu finden. So stand sie zuerst auf dem Platz vor dem Schauspielhaus, dann im Foyer des Von der Heydt-Museums, wurde kurz eingelagert, und ist jetzt in der neuen Schwimmoper im verglasten Eingangsbereich zu sehen.
Jetzt ist es amtlich, die Von der Heydt gGmbH ist gegründet und im Handelsregister eingetragen. Auch der entsprechende Kooperationsvertrag mit der Stadt wurde bereits unterschrieben. Der Kunst- und Museumsverein Wuppertal, die Brennscheidt-Stiftung sowie die Jackstädt-Stiftung sind nun gemeinsam für die finanziellen Geschicke des Von der Heydt-Museums und der Von der Heydt- Kunsthalle in Barmen verantwortlich. Damit hat die Stadt Wuppertal, nach wie vor für Gebäude und Personal zuständig, in Zeiten schmaler Kassen eine Sorge weniger und für das Museum ist die finanzielle Sicherheit geradezu lebenswichtig. &dbquo;Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht", sagte Dr. Schmidt-Hermesdorf, Vorstandssprecher des Kunst - und Museumsvereins, anlässlich einer Pressekonferenz Anfang letzten Jahres &dbquo;und quasi einen Schutzschirm über das Museum gelegt".
 
Dr. Gerhard Finckh, Geschäftsführer der neuen &dbquo;Firma", wird die Reihe bedeutender Ausstellungen fortsetzen. Highlight ab Oktober ist eine Ausstellung mit Werken von Peter Paul Rubens, bestimmt ein starker Publikumsmagnet für Besucher aus ganz Deutschland. Die Kunsthalle setzt auf junge Kunst und fand bereits mit den ersten Ausstellungen nach der Wiedereröffnung starkes Echo bei Besuchern und in den Medien.

Von der Heydt gGmbH ist gegründet

Peter Paul Rubens
ab Oktober im Von
der Heydt-Museum

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Die Ausstellung, die in Kooperation mit dem Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen entsteht,  will Rubens‘ Ambitionen
als Staatsmann in Verbindung zu seiner herausragenden Kunst setzen und damit das alte Thema Europa aus einem neuen Blickwinkel sehen.
 
Während seiner politischen Utopie von einem europäischen Friedens- reich der oft gemalte Triumph damals versagt blieb, wird in Rubens‘ Arbeit der Triumph der Malerei selbst sichtbar.
Die Ausstellung stellt sich dem Anspruch, den Rubens in seiner Bildsprache und seinen diploma- tischen Briefen erhob: Ohne zu verkürzen werden die komplexen politischen Kontexte des 17. Jahr- hunderts allgemein verständlich dargestellt. Dabei kommen Rubens’ Bilder gerade in ihrer argumen- tierenden Kraft als Kunstwerke strahlend zur Geltung.
16.10.2012 / 28.2.2013