Die Von der Heydt-Sammlung wächst und wächst. Dank großzügig ausgestatteter Stiftungen freut  sich der KMV aktuell über Neuerwerbungen. Die Renate und Eberhard Robke-Stiftung schenkte dem KMV das Werk "Transit" von Tatjana Valsang. Aus eigenen Mitteln erwarb der KMV das Bild "Karte" der Wuppertaler Künstlerin.
Tatjana Valsangs (*1963) Kunst feiert Farbe, Bewegung und Licht. Der polyfokale Raum, die geordnete Strichführung, die gegenläufige Bewegung oder die amöbenartige Form, die den Betrachter durch unbekannte Räume geleitet – unversehens fühlen wir uns in eine Zwiesprache versetzt: Ich und das Bild.
Mit der Ausstellung "Archipel" in der Kunsthalle gab Tatjana Valsang einen Einblick in ihr Schaffen. Wie ein Dichter sein Gedicht schreibt oder der Komponist sein Lied, genau in dieser Weise setzt Tatjana Valsang als Malerin Farbe und Leinwand ein, um in ihrer Sprache Neues zu schaffen und damit der Welt etwas hinzuzufügen.
 
Aus den Mitteln der Von der Heydt- Stiftung stammt die Neuerwerbung "Roter Junge" von Neo Rauch. Das Werk gehört der Stadt Wuppertal. Rauch  ist einer der bedeutendsten deutschen Maler der Gegenwart. Er gehört zu den  Wegbereitern der "Neuen Leipziger Schule", die sich vom Abstrakten wieder der gegenständlichen Malerei zuwendet. In Rauchs Bilderzählungen

Neue Bilder

Neo Rauch (*1960 in Leipzig). Mit der Figur eines Jungen in roter Jacke, der mit weißer Kreide l-Schlaufen auf eine schwarze Schultafel schreibt, beginnt die Erzählung in der rechten unteren Bildecke. Wie in einer Traum-geschichte entwickelt sich daraus eine Sequenz von drei weiteren, größer werdenden Figuren vor einer Tafel, die dieselben Schlaufen zeichnen bzw. diese mit einem Schwamm löschen.
vermischen sich Einflüsse aus sozialistischem Realismus, Surrealismus, Pop-Art und
Comic-Art.
Neo Rauch, Roter Junge, 1995
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013
Tatjana Valsang, Karte, 2011
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im Von der Heydt-Museum

Kunst- und Museumsverein Wuppertal (KMV)
Burgstraße 6 , 42103 Wuppertal
Tel 0202/563 21 91
Fax 0202/459 86 1
www.kmv-wuppertal.de
Bürozeiten Mi und Fr 9-12 Uhr
info@kmv-wuppertal.de
In der Auseinandersetzung mit der berühmten Sammlung hat das Haus das Konzept des dynamischen Museums entwickelt. Die Sammlung bleibt in Bewegung und präsentiert ihre Schätze immer wieder neu. So werden den Besuchern möglichst viele Kunstwerke unter wechselnden Aspekten und Sichtweisen vorgestellt. Aktuell im Hochparterre: Highlights des 19. und 20. Jahrhunderts - Werke der großen Impressionisten Monet, Sisley und Renoir, Werke von Bonnard und Ensor, Stillleben- und Porträtstudien von Wilhelm Leibl und Otto Scholderer und dazu Spitzweg, die Biedermeier-Maler und die Klassizisten. Im 1. Stock: "Alte Meister - von Dürer bis Goya". Diese Präsentation gewährt einen Einblick in die reiche Sammlung an Malerei und grafischen Blättern, sortiert nach den Ländern ihrer Entstehung: Deutschland, Spanien, England, Frankreich, Italien, Niederlande.
Heinrich Christoph Kolbe, Bildnis Christine Louise und Étienne Kolbe, um 1820

Die Sammlung des
Von der Heydt-Museums

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bis Frühjahr 2014

Museumspädagogik bleibt zentrales Anliegen des KMV

Museen sind in erster Linie Orte sinnlichen Erlebens und ästhetischer Erfahrung, sie sind aber auch Bildung-, Freizeit- und Erlebnisort. Ihre Zielgruppe ist stark heterogen und dementsprechend unterschiedlich sind die Bedürfnisse der Menschen.
 
Für die Praxis der Museums- pädagogik im Von der Heydt- Museum bedeutet das, die Angebote zielgruppengerecht - mit Fokus auf Kinder, Jugendliche und Schulen - aufzuarbeiten und in spannende Angebote umzusetzen. Auf der einen
Seite sollen Wissen und Werte vermittelt werden - auf der anderen Seite darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Das ist keine leichte Aufgabe, und die Konkurrenz durch Fernsehen, Internet und Computer- spiele ist groß.
 
Das Angebot für Kinder und Jugendliche ist dementsprechend
vielseitig: Kinderführungen, Mini- Kunst-Klub, Jugend-Kunst-Klub, Workshops, Ferienkurse, Schul-
und Kindergartenprogramme, Kinderbetreuung während der (großen) Ausstellungseröffnungen.
Zum Angebot gehören auch Familiensonntage für Groß und Klein. Die nächsten Termine sind
13. Oktober, 17. November und
15. Dezember.
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Julia Dürbeck
Verantwortlich für die Museumspädagogik und Vorstandsmitglied KMV

und noch viel mehr

Das künstlerische Werk von Sven Drühl (*1968) wird seit vielen Jahren bestimmt von seiner intensiven Auseinandersetzung mit Landschafts- und Architektur- motiven der Kunstgeschichte und zeitgenössischen Kunst. Dabei geht es Drühl gleichermaßen um das Benutzen von Vorgefundenem wie auch um die Konstruktion von Neuem, wenn er die gezielt ausgesuchten Versatzstücke und Fragmente arrangiert, kombiniert, sie zusammensetzt, auseinander- reißt, collagiert und dekonstruiert.

Die Ausstellung zeigt erstmals Arbeiten aus 12 Jahren (2001- 2013).
 
Mehr Info hier:
www.von-der-heydt- kunsthalle.de

Sven Drühl in der Kunsthalle

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Sven Drühl, S.D.N.N.J.M., 2012, Sammlung Blumenberg, Köln
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Werke

2001-2013

bis 26.1.2014
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Ganz im Zeichen der Sammlung Gigoux stehen diese beiden Veranstaltungen aus der kunsthochdrei-Reihe:
 
4. September
und der Gewinner ist Jean Gigoux (1806-1894) und seine Goldmedaille im Salon 1853. Einführung durch Dr. Gerhard Finckh, Literatur Gustave Flaubert, Musik Felix Mendelssohn Bartholdy. Es moderiert Prof. Dr. Lutz- Werner Hesse.
 
16. Oktober

von Cranach bis Géricault, die Sammlung Gigoux
Einführung durch Dr. Gerhard Finckh, Literatur Viktor von Scheffel, Musik Claude Debussy. Es moderiert Anne Linsel.
 
Mehr Info hier:
www.kmv- wuppertal.de/programm.html

kunsthochdrei

150 Jahre Bayer AG

Die 2,50 m hohe Bronzeplastik des in Wuppertal lebenden und arbeitenden Bildhauers Tony Cragg würdigt Professor Dr. Gerhard Domagk, Bayer-Wissenschaftler und Medizin-Nobelpreisträger.
 
Die Skulptur wurde am 1. August gegenüber Domagks ehemaligem Wohnhaus, an der Hubertusallee, in unmittelbarer Nähe zum Wuppertaler Zoo enthüllt. Sie ist eine Schenkung der Bayer AG aus Anlass der Unternehmensgründung vor 150 Jahren in Wuppertal an den Kunst- und Museumsverein. Mit der Schenkung ist die Verpflichtung verbunden, die Skulptur in Wuppertal aufzustellen als Erinnerung an Prof. Dr. Gerhard Domagks, an seine Leistungen und die Erfindung wegweisender Medikamente.
 
"Wir wollen mit diesem eindrucksvollen Geschenk auch unsere Wertschätzung gegenüber der Stadt sowie ihren Bürgerinnen und Bürgern zum Ausdruck bringen", betonte Dr. Klaus Jelich.

Skulptur "Domagk" als Geschenk an die Stadt

V.l.n.r. Tony Cragg, Bildhauer, Dr. Joachim Schmidt-Hermesdorf, Vorsitzender des Kunst- und Museumsvereins, Dr. Klaus Jelich, Standortleiter Bayer HealthCare Wuppertal, Jan-Philipp Kühme, Bürgermeister der Stadt Wuppertal, Prof. Dr. Wolfang Plischke, Vorstandsmitglied der Bayer AG.
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Bei strahlendem Sonnenschein richtet Prof. Dr. Wolfgang  Plischke, Vorstandsmitglied der Bayer AG, Grußworte an das Publikum.

Pissarro

Die zweite große Ausstellung im Herbst ist Camille Pissarro gewidmet. Nach den Ausstellungen zur Schule von Barbizon, zu Renoir, Monet und Sisley stellt das Von der Heydt- Museum Pissarro in den Mittelpunkt einer großen Ausstellung. Anhand von 70 Gemälden zeichnet das Museum den Lebensweg und die künstlerische Entwicklung von seinen ersten Werken, die noch in Südamerika entstanden, bis zu
Vorschau 14.10.2014 - 22.2.2015
seinen letzten Bildern in Paris und die er an der Küste der Normandie malte, nach.
 
Die Ausstellung zeigt neben den betörenden Bildern von Pissarro auch Werke von Corot, Cézanne, Manet, Monet, Gaugin, van Gogh und anderen Künstlern dieser aufregenden Epoche.
 
Mehr Info hier:
www.pissarro- ausstellung.de
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Camille Pissarro, Selbstporträt (Ausschnitt), 1903, Tate, London, 2012

Vater des Impressionismus

2014 jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum 100. Mal.  Zwar hat es nach den beiden Weltkriegen nicht an Bemühungen gefehlt, eine Versöhnung zwischen den Völkern herbeizuführen, aber für jüngere Generationen liegt insbesondere der 1. Weltkrieg weit außerhalb ihrer Erinnerung.
 
Im Zentrum der Ausstellung steht die Wahrnehmung des Krieges durch die bildenden Künstler und die Frage, wie haben Max Beckmann, Otto Dix, George Grosz und andere auf der deutschen Seite und Pierre Bonnard, Maurice Denis, Georges Rouault und andere auf der französischen Seite dieses welterschütternde Ereignis in Kunstwerken von Rang verarbeitet?
Otto Dix, Selbstbildnis als Soldat, 1914
© VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Das Menschenschlachthaus

Vorschau 8.4. - 27.7.2014
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Mehr Info hier: www.menschenschlachthaus- ausstellung.de

Der 1. Weltkrieg in der
französischen und deutschen Kunst

Das Von der Heydt-Museum realisiert in enger Zusammenarbeit mit dem Musée des Beaux-Arts in Reims diese Ausstellung über die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts.
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Vorschau 15.10.2013 - 23.2.2014

Von Cranach bis Géricault

Die Sammlung Gigoux mit Meisterwerken aus dem
Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie in Besançon

Jean Gigoux, Das Atelier des Malers, 1853
Im Juli haben die KMV- Mitglieder Post vom Vereinsvorstand bekommen. Mit der  Aussendung ist der Wunsch verbunden, in Zukunft die Kommunikation innerhalb des Vereins weiter zu intensivieren. Und das soll - so möchten es viele Vereinsmitglieder - per E-Mail geschehen. Bitte denken Sie daran, dem Verein Ihre E-Mail -Adresse mitzuteilen, wenn Sie das noch nicht getan haben. Wie? Ganz einfach! Klicken Sie hier www.kmv- wuppertal.de/mail, Adresse eintippen, absenden, fertig. Selbstverständlich werden Ihre Angaben auschließlich vom KMV genutzt.
Ihre E-Mail-Adresse bitte

KMV interaktiv

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